Ob eine Übergabe gelingt, entscheidet sich im Betrieb: bei Personen, Wissen und Entscheidungswegen. Hier siehst du, was vor der Übergabe geordnet sein muss und wie du herausfindest, wo dein Betrieb heute steht.
15 Fragen · 10 Minuten · kostenlos
Was ein Nachfolger sieht, bestimmt den Preis.
Bewertung, Steuern und Finanzierung hängen an einer früheren Frage: Läuft der Betrieb auch ohne dich?
Personenabhängigkeit ist der häufigste Stolperstein: 76 Prozent der Firmeninhaber sehen den Unternehmenserfolg stark an ihre eigene Person oder die des Geschäftsführers gebunden (UBS-Nachfolgestudie 2026).
Zeit ist der zweite Faktor: Ordnung im Betrieb kannst du heute anfangen, ohne Anwalt, ohne Bank und ohne Entscheid über den Weg.
Ein Käufer oder eine Nachfolgerin sieht das sofort. Risiko drückt den Preis, verlängert die Übergabe oder verhindert sie ganz.
Übergabefähig heisst: jeder Weg bleibt offen.
Ein Betrieb ist übergabefähig, wenn er ohne seine zentrale Person weiterläuft. Wissen ist dokumentiert, Stellvertretungen sind geübt, Entscheidungswege sind klar. Dann kann der Betrieb an die Tochter gehen, an den Werkstattleiter oder an einen Käufer, und die Arbeitsplätze bleiben in jeder Variante bestehen.
Das Ergebnis nenne ich übernahmewürdig: ein Betrieb, den eine Nachfolgerin oder ein Käufer aus Überzeugung übernimmt.
Was vor der Übergabe geordnet sein muss: sieben Bereiche.
Dieselben sieben Bereiche ziehen sich durch alles, was ich zur Übergabe mache: durch das Sofortbild, das Übergabe-Dossier und die Auslegeordnung. Eine Sprache, vom ersten Blick bis zum Mandat.
01
Personenabhängigkeit
Was hängt an dir, was an einzelnen Schlüsselpersonen? Aufgaben, Beziehungen, Wissen, Sonderfälle.
02
Eigentum und Zugänge
Konten, Verträge, Vollmachten, Passwörter. Gehört das, was den Betrieb trägt, der Organisation oder einer Person?
03
Entscheidungswege
Wer entscheidet was, allein oder zu zweit, mit welcher Stellvertretung? Nach gelungenen Übergaben nennen 93 Prozent der Befragten die klare Aufgaben- und Rollenteilung als wichtigsten Erfolgsfaktor (UBS-Nachfolgestudie 2026).
04
Finanzielle Tragfähigkeit
Trägt sich der Betrieb auch, wenn sich die Besitzverhältnisse ändern? Die Details gehören zum Treuhänder. Die Übersicht gehört dir.
05
Auftritt
Wie sichtbar ist der Betrieb ohne dein Gesicht? Kundenbeziehungen, Ruf, Marktstellung.
06
Werkzeuge und Prozesse
Sind die Abläufe dokumentiert und werden sie im Alltag gelebt? Ein Ordner, den niemand kennt, zählt nicht.
07
Der Rahmen
Zieldatum, Person, Eigentum. Auch wenn vieles offen bleibt: Benannt ist besser als ungeklärt.
« Fällt die zentrale Person drei Monate aus: Was läuft weiter, was steht still? »
Diese Frage stellt jede Bank, jeder Käufer und jede Nachfolgerin. Sie ist der ehrlichste Selbsttest, den es gibt. Deine Antwort zeigt dir, wo dein Betrieb heute steht.
Finde in zehn Minuten heraus, wo dein Betrieb steht.
Das Sofortbild ist eine Standortbestimmung online: rund fünfzehn Fragen zu deinem Betrieb, etwa zehn Minuten. Danach siehst du sofort, welche Bereiche geordnet sind und welche offen. In den nächsten Werktagen bekommst du zusätzlich einen persönlich geprüften Vorbefund als PDF.
Das Ergebnis ist eine Landkarte der offenen Fragen, kein Gutachten. Kostenlos, ohne Cookies, ohne Weitergabe. Was du eingibst, liest genau eine Person: ich.
Wer dahinter steht.
Ich bin Valentin Schmid. In über zwanzig Jahren habe ich selbst geführt, vom Werkstattboden bis in die Geschäftsleitung. Heute zeige ich Inhabern und Führungsteams, was vor einer Übergabe geordnet sein muss, und baue mit ihnen Strukturen, die ohne sie tragen.

Was ich bewusst auslasse.
Bewertung, Steuern, Finanzierung und Vorsorge gehören in der Nachfolge zu deinem Treuhänder, deiner Bank und deiner Anwältin. Fragen wie die indirekte Teilliquidation sind dort in den besten Händen, und das KMU-Portal des Bundes erklärt den formalen Ablauf gut.
Ich kümmere mich um das Stück davor: einen Betrieb, der die Übergabe trägt. Mit geordneten Strukturen wird die Arbeit dieser Partner leichter, schneller und günstiger.
Wann soll ich mit der Nachfolgeregelung beginnen?
Früher, als sich die meisten wohlfühlen. PwC empfiehlt den Start spätestens fünf bis acht Jahre vor der geplanten Übergabe. Eine familieninterne Übergabe dauert gemäss UBS rund zehn bis zwölf Jahre, eine interne Lösung fünf bis sieben, ein Verkauf ein bis zwei. Die Ordnung im Betrieb kannst du heute beginnen, unabhängig vom Weg.
Was heisst übergabefähig?
Ein Betrieb ist übergabefähig, wenn er ohne seine zentrale Person weiterläuft: Wissen ist dokumentiert, Stellvertretungen sind geübt, Entscheidungswege sind klar. Dann bleibt jeder Weg offen, von der familieninternen Übergabe bis zum Verkauf.
Was heisst übernahmewürdig?
Übernahmewürdig nenne ich das Ergebnis dieser Arbeit: ein Betrieb, den eine Nachfolgerin oder ein Käufer aus Überzeugung übernimmt. Übergabefähig beschreibt den Zustand des Betriebs, übernahmewürdig das Urteil der Gegenseite. Genau dieses Urteil fällt bei der Prüfung: Läuft der Betrieb ohne die bisherige zentrale Person?
Was muss vor der Übergabe geordnet sein?
Sieben Bereiche: Personenabhängigkeit, Eigentum und Zugänge, Entscheidungswege, finanzielle Tragfähigkeit, Auftritt, Werkzeuge und Prozesse, dazu der Rahmen mit Zieldatum, Person und Eigentum. Der ehrlichste Einstieg ist die Frage, was bei einem dreimonatigen Ausfall der zentralen Person weiterläuft.
Warum senkt Personenabhängigkeit den Wert der Firma?
Ein Käufer bezahlt für das, was nach deinem Weggang übrig bleibt. Hängen Kunden, Wissen und Entscheidungen an dir, übernimmt er ein Risiko, und Risiko drückt den Preis. 76 Prozent der Firmeninhaber sehen den Unternehmenserfolg stark an ihre eigene Person oder die des Geschäftsführers gebunden. Es ist der am häufigsten genannte Stolperstein der Nachfolge (UBS-Nachfolgestudie 2026).
Was, wenn die Nachfolge noch Jahre entfernt ist?
Dann bist du früh dran, und genau das ist der Vorteil. Die Bereiche, die eine Übergabe tragen, brauchen Jahre, nicht Wochen. Das Sofortbild zeigt dir in zehn Minuten, wo dein Betrieb heute steht.
Was, wenn noch niemand da ist, der übernimmt?
Dann gilt das Prinzip erst recht: Übergabefähig heisst, jeder Weg bleibt offen. Ein Betrieb, der ohne dich läuft, kann an die Familie gehen, an Mitarbeitende oder an einen Käufer. Du musst den Weg heute nicht kennen, um den Betrieb bereit zu machen.
Mein Kind will die Firma nicht übernehmen, was nun?
Das kommt häufiger vor, als es sich anfühlt. Gemäss PwC ist die individuelle Rolle der Familienmitglieder mit 42 Prozent das grösste Konfliktpotenzial in Nachfolgefamilien. Ein übergabefähiger Betrieb nimmt Druck aus dieser Frage: Er lässt deinem Kind eine echte Wahl und dir echte Alternativen, von der internen Nachfolge bis zum Verkauf.
Reicht mein Treuhänder für die Nachfolgeregelung nicht?
Dein Treuhänder ist für die Nachfolge zentral: Bewertung, Steuern, Vorsorge und Verträge gehören zu ihm. Die Frage, ob der Betrieb ohne dich läuft, steht in keiner Bilanz. Strukturen, Rollen und Entscheidungswege sind eine eigene Arbeit, und das Ergebnis kannst du danach genau ihm vorlegen.
Ist eine Standortbestimmung der erste Schritt bei der Nachfolge?
Ja, und zwar vor allen Entscheiden über Weg, Preis oder Person. Zuerst braucht es ein ehrliches Bild, wo der Betrieb steht. Online geht das mit dem Sofortbild in zehn Minuten. Vor Ort und in der Tiefe ist es die Auslegeordnung, eine strukturierte Standortbestimmung für dein Unternehmen.
Der erste Schritt vor Ort.
Wenn du das Sofortbild gemacht hast und weitergehen willst, ist die Vorsondierung der nächste logische Schritt: ein bis zwei Stunden bei dir im Betrieb, kostenlos. Danach bekommst du einen schriftlichen Kurzbefund.