Notiz Nr. 3
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Zwei Chefs, aber kein Entscheid.
Ein zweiter Partner wird mit ins Boot geholt. Ziel: auf Augenhöhe, gleichberechtigt, gemeinsame Geschäftsführung und auf der Visitenkarte steht bei beiden das gleiche.
Und dann? Jeder Entscheid endet in einem stillen Pingpong.
Der eine wartet bis der andere mal etwas sagt. Der andere will nicht über den Kopf des ersten hinweg entscheiden. Beide sind höflich, beide sind kompetent, beide haben gute Gründe warum jetzt nicht der richtige Moment ist und plötzlich liegt eine Entscheidung sechs Wochen auf dem Tisch obwohl beide eigentlich dasselbe wollen.
Wer leidet? Die restlichen Mitarbeiter und der Unternehmenserfolg.
Solange nicht klar ist wer welche Art von Entscheid alleine treffen darf, hast du keine geteilte Führung. Du hast ein sehr teures Konsenstheater.
Wer was allein entscheiden darf, gehört zu den Bereichen, die vor einer Übergabe geordnet sein müssen: Nachfolgeregelung im KMU.
